Ausschlafen hieß es heute früh – ja endlich hatten wir keinen Stress oder keine längere Fahrt vor uns. Nach einer erholsamen Nacht im Twentynine Palms Hotel in der gleichnamigen Ortschaft frühstückten wir wie die Könige bei O-Saft und frischen Waffeln mit Ahornsirup. Nach dem Hotel in Kingman in dem wir fast nicht schlafen konnten vor lauter Lärm, war das 29 Palms Hotel eine richtige Wohltat: sauber, hübsch, gemütlich, leise und somit sehr empfehlenswert. Weiterlesen
Monat: September 2013
Wüste, Palmen und Kojoten
Der heutige Tag fing ziemlich langweilig an. Wir machten uns auf den Weg von Kingman in Arizona nach Twentynine Palms in Kalifornien. Dieser Ort liegt nördlich des Joshua Tree Nationalparks, in den wir heute gehen wollten.
Wir fuhren zu Beginn 125 Meilen auf der Interstate 40 in Richtung Westen. Im Gegensatz zu dem Abschnitt, den wir gestern gefahren sind, war die Fahrbahn heute in einem ganz guten Zustand. Es ging immer wieder auf und ab, der höchste Pass heute war ein bisschen über 2000 Fuß hoch und wir kamen gut voran. An der Staatsgrenze von Arizona und Kalifornien wurden alle Fahrzeuge kontrolliert. Wir wurden von der netten Beamtin gleich weiter gewunken – wahrscheinlich hat sie uns angesehen, dass wir nur zwei Touristen sind.
Pfühe, Kerde und rough Roads
Arizona ist speziell, sehr speziell. Große Weiten und große Löcher und damit meinen wir nicht nur den Grand Canyon – sondern wollen auf die wunderbare Fahrbahnbeschaffenheit hier aufmerksam machen.
Hufeisen, Antilopen und Premieren
Wir hatten Glück mit dem Wetter! Heute morgen war unsere Wolke Rolf-Rüdiger nicht am Himmel zu sehen. Unserem Ausflug in den Antelope Canyon stand also nichts im Weg. Davor wollten wir aber noch zum Horseshoe Bend, einem Mäander des Colorado River flussab des Lake Powell. Vom Hotel zum Parkplatz beim Aussichtspunkt waren es nur 3 Meilen zu fahren, also nur 3x umfallen.
Dirtroad, Page und Prezel
„The View“, so hieß unser Hotel im Monument Valley in dem wir von gestern auf heute übernachtet haben.
Und der Name kommt nicht von ungefähr: das Hotel wurde von den Navajo Indianern so errichtet, dass alle Zimmer in Richtung Osten blicken. Somit haben alle Zimmer die perfekte Aussicht auf das altbekannte Bild der Malboro-Werbung bzw. die bekannte Kulisse aus John Wayne-Fimen: den drei „Buttes“ (Berge) im Monument Valley. Alle Hotelbewohner haben also die gleiche Aussicht auf den Sonnenaufgang und -untergang im Monument Valley und man hört von morgens bis Abends die Fotoapparate klicken, piepsen usw.
Erwähnenswert ist auch die Blitzerei mancher Foto-Laien, die sich danach über schlechte Bilder vom Sonnenuntergang wundern. 😀 Es gibt sogar welche, die versuchen mit dem Blitz die Sterne zu fotografieren, aber naja lassen wir das 😉
Arches, Hagel und Monumente
Morgenstund hat Gold im Mund, der frühe Vogel fängt den Wurm oder die zweite Maus kriegt den Käse. Wir haben uns diese Sprichworte zu Herzen genommen und sind heute Morgen wirklich in aller Herrgottsfrühe (5 Uhr) aufgestanden. Nach einem Espresso-to-go machten wir uns auf den Weg zum Arches Nationalpark, genauer gesagt wanderten wir zu aller erst zum Delicate Arch.
Highways, Bryce und lovely Moab
„It’s a hell of a place to loose a cow.“ – aufgrund dieser bis heute viel zitierten Aussage wurde der Bryce Canyon nach Ebanezer Bryce benannt. Ebanezer Bryce, der mormonische Pionier bewohnte an der Stelle des heutigen Nationalparkes zwischen 1875 und 1880 eine Ranch. So schnell wird ein Nationalpark nach einem benannt 😀
Zion, Regen und Tropic
Tropic! Bei diesen Namen denkt man doch an Sommer, Pool und Sonne?
No Way – nicht in Tropic Utah, wo wir gerade sitzen. Wie es dazu kam? Weiterlesen